Tortuga-Klapperschlange

Crotalus atrox [syn. tortugensis] BAIRD & GIRARD, 1853
Isla Tortuga

Die Tortuga-Klapperschlange wird mittlerweile nicht mehr als eigenständige Art angesehen, sondern als Synonym von Crotalus atrox.
Die Inselform von C. atrox ist endemisch für die kleine mexikanische Insel Tortuga im Golf von Kalifornien. Von der Festlandform unterscheiden sich die Tiere in erste Linie durch eine etwas geringere Größe und eine insgesamt hellere Zeichnung, welche aber hauptsächlich bei den Jungtieren deutlich ausgeprägt ist. Adulte Tiere unterscheiden sich optisch kaum noch von Crotalus atrox.

Spannend macht die Tiere auf jeden Fall ihr isoliertes Verbreitungsgebiet. Teilweise werden die Tiere noch mit genauen Fundortangaben, wie "Hiking Spot" und ähnliche Bezeichnungen abgeben. Die Isla Tortuga ist allerdings derart klein, dass solche Angaben aus meiner Sicht absurd sind und wohl lediglich der Vermarktung dienen sollen.

Mojave-Seitenwinder

Crotalus cerastes cerastes HALLOWELL 1854

Seit 2023 besitze ich wieder eine kleine Gruppe des Mojave-Seitenwinders. Meine Tiere sind Nachzuchten von 2022. Mehr Bilder folgen in Kürze!

Diese Art zeichnet sich durch ihre relativ kleine Größe aus, wobei erwachsene Exemplare normalerweise eine Länge von etwa 60 bis 90 Zentimetern erreichen. Das Verbreitungsgebiet der Seitenwinder Klapperschlange erstreckt sich hauptsächlich über die trockenen Wüstenregionen Nordamerikas, wobei die Unterart cerastes hauptsächlich auf die Mojave-Wüste beschränkt ist. Hier findet man sie in sandigen und steinigen Gebieten, wo sie sich perfekt an die extreme Hitze und Trockenheit anpassen können. Seitenwinder sind bekannt für ihre einzigartige Fortbewegungsmethode, bei der sie seitlich über den Sand gleitet und dabei charakteristische Spuren hinterlassen. In der Naturgeschichte spielt die Seitenwinder Klapperschlange eine wichtige Rolle als Indikator für die Gesundheit und den Zustand der trockenen Wüstenökosysteme. Ihr Verbreitungsgebiet ist stark von Umweltveränderungen und menschlichen Eingriffen betroffen, was zu einem Rückgang der Populationen geführt hat.

Sonora-Seitenwinder

Crotalus cerastes cercobombus SAVAGE & CLIFF 1953

Text folgt...

Baja-Klapperschlange

Crotalus enyo enyo (COPE 1861)

Die Baja- oder Baja California-Klapperschlange hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet, wie der Name sagt, auf der mexikanischen Halbinsel Baja California. Mit durchschnittlich 50-80 cm Gesamtlänge handelt es sich um eine schöne kleinbleibende Klapperschlange.

Mein Männchen stammt aus der Zucht von meinem Freund Ralph Braun. Das Weibchen habe ich von Udo und Rebecca vom Reptilienzoo in Scheidegg.

Für die Zucht sind meine Tiere derzeit noch zu jung.

Südwestliche Gefleckte Klapperschlange

Crotalus pyrrhus (COPE, 1866)

Das Verbreitungsgebiet von Crotalus pyrrhus erstreckt sich hauptsächlich über die südwestlichen Vereinigten Staaten und Teile von Mexiko. Diese Art bevorzugt ein trockenes und felsiges Habitat, das sie in Wüsten, Halbwüsten und Gebirgsregionen vorfindet. Sie ist oft in felsigen Schluchten, Canyons und Hügellandschaften anzutreffen. Die Pyrrhus-Klapperschlange ist gut an ihre Umgebung angepasst und kann sich in den Felsspalten und Höhlen verstecken, um vor Hitze und Feinden geschützt zu sein. Es handelt sich um mittelgroße Tiere, die normalerweise zwischen 60 und 90 Zentimeter lang werden.

Meine Tiere sind Nachzuchten aus 2023, von meinen Freunden Udo und Rebecca vom Reptilienzoo in Scheidegg.

 

Dunkle-Zwergklapperschlange

Sistrurus miliarius barbouri GLOYD 1935

Die Dunkle Zwergklapperschlange kommt in der Natur in zwei Zeichnungsvarianten vor. Die gestreifte Variante vererbt sich rezessiv, sie wird also nur phänotypisch (im Erscheinungsbild) ausgeprägt, wenn die Tiere homozygot/reinerbig für das Merkmal sind. Alle heterozygoten/mischerbigen Tiere sind, genauso wie die homzygot/reinerbig normal gezeichneten Tiere, nicht gestreift. Bei normal gezeichneten Tieren ist es daher unmöglich zu erkennen, ob sie das Gen für gestreifte Zeichnung tragen oder nicht.

Ich besitze sowohl die gestreifte als auch die ungestreifte Variante. Mein Männchen ist also homozygot/reinerbig für das Merkmal “gestreifte Tiere”. Meine Weibchen sind beide heterozygot/mischerbig. Sie zeigen also den normal gezeichneten Phänotyp, vererben aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% den gestreiften Phänotyp. Somit sind im Schnitt auch meine Nachzuchten zu 50% gestreift und zu 50% normal gezeichnet.

Carolina-Zwergklapperschlange

Sistrurus miliarius miliarius (LINNAEUS 1766)
Hyde Countie, North Carolina

Insbesondere in North Carolina gibt es Populationen mit sehr schön rot gezeichneten Sistrurus m. miliarius. Meine Tiere stammen aus dem Hyde County an der Pazifikküste von North Carolina und zeigen ebendiese intensive rote Pigmentierung. Ich habe sie von meinem guten Freund Chris Renkel übernehmen dürfen und bin ihm nach wie vor sehr dankbar für diese wunderbaren Tiere.

Wüsten-Massasauga

Sistrurus tergeminus [syn. edwardsii] (SAY, 1823)
Belen, Texas

Die ehemaligen Unterarten S. t. tergeminus und S. t. edwardsii wurden aufgrund genetischer Analysen mittlerweile zu der monotypischen Art Sistrurus tergeminus zusammengefasst. Morphologisch ist das allerdings für mich nur schwer nachvollziehbar. Phänotypisch unterscheiden sich beide Verbreitungsvarianten sehr deutlich voneinander, so ist die Wüsten-Massasauga beispielsweise deutlich kleiner und heller gezeichnet als die Prärie-Massasauga.

Meine Tiere stammen aus Belen in Texas. 

Prärie-Massasauga

Sistrurus tergeminus (SAY, 1823)

Die Massasauga ist ein absoluter Klassiker in der Terrarienhaltung. Nicht wenige Halter dürften mit Sistrurus tergeminus in die Haltung von Giftschlangen eingestiegen sein und auch ich bin da keine Ausnahme. Die Tiere waren meine ersten Giftschlangen. Ich habe sie 2016 von meinem Freund Michael Steige (Gifttierhaus Eimsheim) geschenkt bekommen - schon alleine aus diesem Grund haben die Tiere bei mir immer einen ganz besonderen Stellenwert.

©OPHIOTOX - Simon Kleinhans. Alle Rechte vorbehalten.

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