Der Savu-Python ist eine relativ seltene Riesenschlange, die ausschließlich auf der indonesischen Insel Savu (oder auch Sawu geschrieben) vorkommt. Mit einer Gesamtlänge von etwa 120 cm gehört er zu den kleineren Vertretern unter den Riesenschlangen. Über die Biologie dieser Schlangen in ihrem natürlichen Lebensraum ist bislang nur wenig bekannt. Eine auffällige Eigenschaft des Savu-Pythons sind seine weißen Augen, weshalb er auch als Weißaugenpython bezeichnet wird.
Während des Wachstums durchlaufen die Tiere eine markante Farbveränderung: Jungtiere sind leuchtend orange gefärbt, entwickeln jedoch mit zunehmendem Alter eine immer dunklere Pigmentierung. Erwachsene Savu-Pythons sind bräunlich-schwarz gefärbt und besitzen eine hellere Unterseite.
Der Savu-Python ist in der Natur stark gefährdet, vor allem durch die Zerstörung seines Lebensraums. Entgegen einiger Behauptungen gibt es heute praktisch keine Wildfänge im Tierhandel mehr. Die Nachzucht dieser Art gelingt derzeit nur wenigen Haltern, dennoch züchten wir die Tiere regelmäßig erfolgreich.
Der Schwarzkopf-Python hat mich schon als Kind in seinen Bann gezogen. Ich erinnere mich noch genau, wie ich in einem meiner ersten Reptilienbücher immer wieder die Seite über diese beeindruckenden Riesenschlangen bestaunt habe. Ihre elegante Erscheinung und der tiefschwarze Kopf haben mich sofort fasziniert.
Diese Pythonart stammt ursprünglich aus Australien und ist in europäischen Terrarien immer noch eine Seltenheit – vermutlich, weil die Nachzucht nicht ganz einfach ist. Obwohl sie beeindruckende 3 Meter lang werden können, bleiben die meisten Tiere deutlich kleiner. Vom Verhalten her sind meine Tiere absolut angenehm: Sie sind ruhig, neugierig und beißen nie. Für mich sind sie perfekte Terrarientiere, die immer wieder aufs Neue begeistern.
Morelia carinata zählt in der Natur zu den seltensten Pythons der Welt. Das liegt vor allem an ihrem winzigen Verbreitungsgebiet im äußersten Nordwesten von Kimberley, im Nordwesten Australiens. Bis heute wurden in freier Wildbahn gerade einmal zehn Exemplare entdeckt.
Zum Glück gibt es mittlerweile in den Terrarien von engagierten Hobbyhaltern und Zoos weltweit stabile Zuchtstämme. Dadurch scheint die Art zumindest außerhalb ihres natürlichen Lebensraums nicht mehr akut vom Aussterben bedroht zu sein.
Seit 2024 besitze ich eine adulte Gruppe von A. maculosa, die ich von meinem guten Freund Michael Kreuzer übernommen habe. Bei Michael hat die Gruppe in den letzten Jahren regelmäßig Nachzuchten hervorgebracht, und ich bin gespannt, ob das bei mir ebenfalls gelingt.
Was das Verhalten im Terrarium betrifft, bin ich von der Agilität und Neugier der Zwergpythons überrascht. Für Pythons sind sie wirklich recht aktiv.
Im Handling zeigen sich zumindest zwei der Pythons sehr entspannt. Allerdings beißt eines meiner Weibchen regelmäßig nach allem, was sich bewegt, während es nach Futter sucht. Ich mag sie trotzdem sehr – oder vielleicht gerade deswegen! 😉
Wheatbelt Region
Ebenfalls seit 2024 besitze ich ein junges Pärchen von A. stimsoni aus der Wheatbelt-Region in Westaustralien, welches ich von Wouter Kok aus Holland erhalten habe.
Die "Wheatbelt-Stimsonis" zeichnen sich durch ihre kontrastreiche Färbung aus und gehören für mich zu den schönsten Antaresias überhaupt. Bisher zeigen sich die Pythons als völlig unproblematisch und leben derzeit (Dezember 2024) noch in Aufzuchtboxen.
Einen echten Traum konnte ich mir erfüllen, als ich von meinem guten Freund Frederik Wustrack ein Pärchen Diamantpythons erhielt. Neben den Rauschuppenpythons zählen die "Diamanten" für mich zu den eindrucksvollsten Pythonarten bzw. -unterarten.
Morelia s. spilota ist im Südosten Australiens beheimatet, in Regionen, die für Pythons eher untypisch kalt und rau sind. Daher werden diese Tiere teilweise sogar in Deutschland während des Sommers in Außenterrarien gehalten.
Bei mir leben sie im Terrarium in meinem "Nordamerika-Raum", wo die Temperaturen insbesondere im Winter deutlich unter 15 °C sinken. Auch im Sommer habe ich in diesem Raum meist eine ausgeprägte Nachtabsenkung und vergleichsweise moderate Tagestemperaturen.
©OPHIOTOX - Simon Kleinhans. Alle Rechte vorbehalten.
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